A05
Modeling meaning-driven register variation: Politeness and face management
Projekt A05 untersucht die sprecherinterne Variation von Alternativen, die sich in ihrem logischen oder semantischen Kerninhalt unterscheiden. In Phase II befasst A05 sich mit dem empirischen Bereich der Höflichkeit, mit Fokus auf drei Registerphänomene: höfliches Bitten, evaluative Ausdrücke und höfliche Anrede (Honorifizierung). Die zentralen Ziele sind i) das systematische Erheben empirischer Daten dazu, wie und warum Sprecher und Hörer Alternativen wählen bzw. interpretieren, ii) die Entwicklung von probabilistischen spieltheoretischen Modellen der Sprecherwahl, die die empirischen Daten unter Einbezug von sprachlichen, sozialen und kontextuellen Parametern vorhersagen, und iii) das Herausarbeiten von allgemeinen phänomenübergreifenden Mechanismen der Sprecherwahl.
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Projekt in Förderphase I
Titel in Phase I
Modeling meaning-driven register variation
Beschreibung für Phase I
Projekt A05 beschäftigt sich damit, wie semantische Unterschiede mit Registerwissen interagieren und wie dies modelliert werden kann. Dabei geht es um Fälle wie gegen acht und 7:48 Uhr, in denen es einen wahrheitsfunktionalen Unterschied gibt, die aber dennoch in vielen Kontexten austauschbar sind. Eine der zentralen Hypothesen lautet, dass sich Register unterschiedlich auf Bedeutungsvariation und Formvariation auswirkt. Das Projekt nähert sich dem Thema aus zwei Richtungen – bottom up sollen bestimmte Phänomene genau modelliert und top-down dann Generalisierungen gefunden werden. In A05 werden verschiedene experimentelle Methoden kombiniert.










